11.Tag:Der dritte Teil dieser Reise führte uns nun in den Süden des Landes, zuerst nach Saigon und dann zum Mekong-Delta.

Zuerst ging es zum Flughafen von Hue und dann weiter nach Saigon wo wir am späten Vormittag ankamen. Und hier wartete wieder ein Bus auf uns und ab ging es Richtung Zentrum. Saigon soll so ca. 14 Millionen Einwohner haben und der erste Eindruck war dass davon ca. 5 Mio. mit dem Moped oder Roller unterwegs waren. Es war ein grandioses Schauspiel wenn eine Ampel auf grün sprang und sich mehrere Hundert Mopeds wie ein Hornissenschwarm in Bewegung setzten.
Im Zentrum angekommen besichtigten wir einen chinesischen Markt, davon einige Bilder. Es ist ein riesiges Angebot von Lebensmitteln und allen anderen alltäglichen Waren.

Und weiter ging es durch Saigon. An jeder Kreuzung das gleiche Bild, Mopeds ohne Ende und bei grün brausen alle wieder los. Wir sahen auch noch schöne Gebäude aus der französischen Kolonialzeit, die Kirche Notre Dam, die alte Hauptpost und wurden beim Palast der Einheit an den Vietnamkrieg erinnert. Vom Dach dieses Gebädes wurden die letzten Amerikaner ausgeflogen. Zwischendurch musste natürlich auch mal was gegessen werden und wir besuchten ein Restaurant der vietnamesischen Schnellimbisskette Phong2000. (Es war ausgezeichnet)



12.Tag: Heute holt uns nun die Geschichte des Landes ein, wir besichtigen das Tunnelsystem von Cu Chi, Relikte des Vietnamkrieges. Weiter dann zur Cao Dai Kathedrale in Tay Ninh.

Ein Eingang zum Tunnelsystem, spitze Bambusstangen in einer Bodenfalle, eine Türfalle die einem entgegenschlägt wenn man die Türe aufmacht, ein Bodenloch wo Schützen blitzartig auftauchten, schossen und wieder verschwanden und eine Galerie selbstgemachter Waffen. Auch ein zerstörter amerikanischer Panzer war zu sehen. Dieser Krieg hatte viele grausame Seiten.

Nach dem wir die düsteren Seiten Vietnams gesehen haben fuhren wir weiter nach Tay Ninh wo die Kathedrale des Cao Dai Ordens steht. Caodaismus oder Cao Dai ist eine offiziell am 7. September 1926 gegründete Religion im heutigen Südvietnam. Nach Buddhismus und Katholizismus ist sie die drittgrö�te Religion des Landes. Der Caodaismus lehrt die Seelenwanderung und hält die moralischen Grundsätze wie Vegetarismus, Alkoholverbot, Selbstlosigkeit, Nächstenliebe und Armut als moralische Pflicht. Der Kult wird in reich ausgestatteten Tempeln mit Weihrauch, Geisterbeschwörungen und Gebeten vollzogen.
Wir waren genau zur richtigen Zeit da denn die Mönche waren gerade beim Mittagsgebet in der Kathedrale. Wenn man die Kirche von innen sieht dann hat man schon irgendwie den Eindruck dass alles etwas "kitschig" ausschaut. Aber immerhin schön farbenfroh ist die Kirche und auch die Anlage allemal.Aber, Laut den Aussagen unseres Führers leidet der Orden aber sehr unter Nachwuchsproblemen und im weiteren Teil des Riesengeländes sind auch schon Verfallserscheinungen an vielen Gebäuden zu sehen.


13.Tag:Am vorletzten Tag unserer Rundreise verlassen wir nun Saigon Richtung Mekong-Delta. Es geht nach Cai Be, Vin Long und Can Tho.

Man hat nicht das Gefühl die Grossstadt Saigon (offiziell: Ho Chi Minh City) zu verlassen. Man fährt ewig bis die Häuser etwas weniger werden und man ab und zu etwas von der Landschaft sieht. Aber eigentlich ist die Strasse von Saigon bis zum Mekong dicht bebaut. Bevor wir den Bus in Cai Be verlassen gab es noch eine "Kaffeepause" in einem tollen Restaurant an der Strasse mit einem wunderschönen Garten, siehe die Blumenbilder.

Dann ging es weiter und auf eines der typischen Mekongboote. Wir fuhren durch den schwimmenden Markt von Cai Be und durch viele Kanäle oder kleine Seitenarme des Mekong. Irgendwie verliert man dabei den Überblick, vor allem wenn man dann einen Fluss überquert (hier den Tien Giang), der sicherlich mehr als 2 Km breit ist. Das Mekong-Delta besteht ja eigentlich aus mehreren, teils sehr breiten Flussläufen.

Einige Bilder vom Fluss bei Cai Be und im folgenden von der Bootsfahrt durch die Kanäle. Dabei besichtigten wir einen kleinen Betrieb der u. a. auch Süssikgeiten herstellt die wir auch verkosten durften. Schmeckten ausgezeichnet, wenn auch so eine Mischung von Ingwer mit Karamel für manche neu war. Zum Mittagessen waren wir in einem alten und sehr schönen Restaurant mit einem grossen Garten mit vielen Früchten welche man hier gar nicht kennt.

Ein Boot wird entladen, die Sargmacher beim Kartenspiel, Wohnen am Fluss, Nachschub per Boot und Überquerung des Thien Giang.

Und weiter geht es durch die Kanäle, aber wir wechselten auf kleine Boote, nur noch 2 Personen und ein Paddler. Aber es ging alles gut. Später ging es mit dem Bus und einer grossen Färe nochmals über den Mekong und wir erreichten unser Hotel in Can Tho.

14.Tag: Der letzte Tag in Vietnam und es wird ein sehr langer Tag werden. Zuerst fahren wir noch per Boot zu den schwimmenden Märkten von Cai Rang, überqueren dann nochmal den Mekong und dann geht es zurück nach Saigon zum Flughafen und zurück nach Deutschland.

Die Bilder wiederholen sich, sehr viel Betrieb auf dem Wasser und es werden Waren aller Art bewegt, vor allem Aber Obst, Gemüse und Früchte.

Und nun zum letzten Mal über den Mekong, zuerst per Boot, dann mit dem Bus. Aber die Vietnamesen bauen an allen Ecken und wie man sieht wird zur Zeit eine gigantische Hängebrücke gebaut. Und dann ab in den Flieger Richtung Deutschland.

Dies ist nun das Ende von Teil 3 und auch von unserer Reise.


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Last update: April 2016