1. und 2.Tag: Nach einem sehr langen Flug von Frankfurt über Taipeh war die erste Station Hanoi und wegen der Zeitverschiebung und einer Gesamtflugzeit von über 15 Stunden waren wir dann auch schon am 2. Tag unterwegs und dann auch dementsprechend müde als wir dann unser Hotel erreicht haben.


Hinweis: ausser den Hochkantbildern, lassen sich alle anderen Bilder per Mausklick vergrössern und verkleinern!




Leider meinte es das Wetter nicht so gut mit uns, wir hatten ab und zu Regen und der Himmel war diesig und grau. Das war dann auch für das Fotografieren nicht so optimal. Was schon bei der Fahrt vom Flughafen zum Hotel nach Hanoi aufgefallen ist, das sind die sehr schmalen Häuser, aber dafür sind sie sehr lang. Es gibt aber noch schm$auml;lere Häuser als die hier gezeigten.





Am gleichen Nachmittag besuchten wir zuerst das Denkmal für den Kaiser Ly Thai To und dann den gleich nebenan liegenden Hoan Kiem See und die Ngoc Son Pagode welche man über die rote Huc Brücke erreicht.

Blick auf die rote Huc Brücke und Bilder rund um die Ngoc Son Pagode. Scheint aber auch ein "Rentnertreff" zum Brettspiel zu sein.

Besuch des Marktes im "Viertel der 36 Gassen". Ein sehr reichhaltiges Angebot und so manches Gemüse und vieles mehr war uns unbekannt.


3. Tag:Heute stand unter anderem der Besuch des Ho Chi Minh Mausoleums mit angrenzendem Park, seinen Wohn- und Arbeitsräumen, der Einsäulen-Pagode, des Naturkundemuseums und des Literaturtempels auf dem Programm. Am Abend gab es dann noch einen Besuch des Wasserpuppentheaters.

Als Besucher von Hanoi kommt man am Ho Chi Minh Mausoleum natürlich nicht vorbei. Auf dem Gelände befindet sich auch der Präsidentenpalast und das Pfahlhaus in dem Ho Chi Minh gelebt hat, ebenso die Gebäude mit seinen Arbeitrsräumen.

Und hier noch ein paar Bilder rund um das Mausoleum und dem Park und von der Einsäulenpagode.


Vietnamesische Musik, für 34 Sekunden - Wunderschöene Blüten an einem Baum (wer kennt sie?)



Der Literaturtempel (Van Mieu) in Hanoi wurde von Kaiser Ly Thanh Tong 1070 als Ort der Verehrung des Konfuzius erbaut. 1076 wurde hier die erste Universität Vietnams gegründet. Die Stele (das sind die grossen Steine), auf der sich diese Inschrift befindet, wird von einer steinernen Schildkröte getragen. Hier wurden die Namen der Preisträger aus insgesamt 82 äusserst strengen Literaturprüfungen verewigt.

Im linken Bild sieht man die Stele auf welchen die Namen der Preisträger eingemeisselt sind.

Und noch ein paar Bilder aus der Anlage des Literaturtempels


Unser nächstes Ziel des Tages war das Ethnologischen Museum von Hanoi. Hier gibt es Ausstellungen zu Kultur, Siedlungsweise, Arbeitsgeräten, Trachten, kunsthandwerklichen Fähigkeiten und auch über die Religionen der 54 Minderheiten Vietnams.

4. Tag: Wir verlassen Hanoi und fahren in den Norden, nach Mai Chau wo eine ganz besondere Art der Unterbringung auf uns wartet: wir dürfen die Nacht in einem für die Region typischen Pfahlhaus verbringen. Auch wenn das Wetter immer noch nicht besonders war, es war ein kleines Highlight dieser Tour, die Nacht im "Massenlager" zu verbringen. Allerdings war es nicht besonders warm für diese Jahreszeit.



Die Fahrt ging über die Berge und vorbei an Reisfeldern im Terassenanbau und dann war Mai Chau in Sicht und machten es uns gemütlich, unten und oben im Pfahlhaus. Nach einem leckeren Mittagessen machten wir dann einen langen Spaziergang durch die umliegenden Reisfelder und kleinen Dörfer.


Am Abend gab es dann noch im Pfahlhaus eine schöne Folklorevorführung


5. Tag:Es geht wieder weiter, von Mai Chau Richtung Hoa Lu durch die imposante Berglandschaft des Nordens. Und dann hatte unser Guide noch ein Highlight eingeplant: mit dem Fahrrad ging es weiter über gut befahrbare Dämme nach Hoa Lu. Es war eine vergnügliche Fahrt von ca. 10 km. Dann wurden wir dann mit einem Sampan zu den Grotten von Tam Coc gerudert. Eine sehr schöne Gegend, die mit Sonne noch viel schöner gewesen wäre.



Diese Gegend wird häufig als "Halong-Bucht ohne Wasser" bezeichnet. Auch hier ragen viele Felsen aus der Landschaft, nur das Meer fehlt. Tam Coc liegt 9 km südwestlich von Ninh Binh und ist nur per Ruderboot erreichbar. Allerdings, wenn man die Boote so sieht, meistens von Frauen gerudert, hat man so seine Bedenken ob man da "trocken" wieder zurück kommt.


6. Tag:Heute geht es Richtung Ha Long Bay, wohl die berühmteste Sehenswürdigkeit von Vietnam. Und, das Wetter wurde endlich auch besser. Gegen Mittag gingen wir an Bord unserer "Dschunke" auf welcher die nächsten ca. 24 Stunden in der Ha Long Bay verbringen werden.


Die Halong-Bucht ist ein rund 1.500 qkm grosses Gebiet im Golf von Tonkin, im Norden Vietnams. Nach offiziellen Angaben ragen 1.969 Kalkfelsen, zumeist unbewohnte Inseln und Felsen, zum Teil mehrere hundert Meter hoch, aus dem Wasser. Das Kalksteinplateau, auf dem die Bucht beheimatet ist, versinkt. 1994 erklärte die UNESCO die Bucht zum Weltnaturerbe.

Der Name Vinh Ha Long bedeutet: "Bucht des untertauchenden Drachen". Der Legende nach entstand die Bucht durch einen Drachen, der in den Bergen nahe am Meer lebte. Als er zur Küste lief, zog er mit seinem Schwanz tiefe Furchen in das Land, welches vom Meer überflutet wurde, nachdem der Drache ins Wasser tauchte.


Die erste Station mit der Dschunke auf der Fahrt durch die Ha Long Bay war der Besuch der Höhle "Hang Sung Sot", eine bizarr geformte riesige Tropfsteinhöhle. Der Weg durch die Höhle ist trocken und sie ist toll ausgeleuchtet wie man an den Bildern sieht. Aber, es geht ganz schön rauf und runter. Die Mühen haben sich gelohnt, die Höhle ist absolut sehenswert.


Nach der Höhle ging es zurück auf das Schiff zum Essen. Die nächste Station war dann ein "schwimmendes Fischerdorf". Natürlich versucht man auch hier alles mögliche zu verkaufen, kein Wunder bei den vielen Touristen die hier durchgeschippert werden.

7. Tag:Am nächsten Morgen ging es dann wieder zurück an Land, vorbei durch die faszinierende Felsenwelt in der Bucht und an den berühmten JIN und JANG Felsen. Die Fahrt ging dann weiter nach Hanoi und zum Flughafen um unsere Reise per Flugzeug nach Da Nang fortzusetzen.

Zwischendurch besichtigten wir aber noch einen vietnamesischen Friedhof und machten Station an einem sehr grossen "Handwerkerhof" wo es von Kleidern, Schmuck, Bildern usw. bis zu gewaltigen Marmorstatuen alles mögliche zu kaufen gab. Diese Statuen kann man sich auch nach Deutschland schicken lassen!


Dies ist das Ende von Teil 1: Vietnam - Der Norden


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Last update: April 2016