8.Tag:Im zweiten Teil der Reise besichtigten wir Zentralvietnam, auch wenn wir nur einen kleinen Ausschnitt gesehen haben. Wir flogen von Hanoi nach Da Nang wo wir tags zuvor am spä Abend ankamen und mit dem Bus nach Hoi An in unser Hotel fuhren. Auffallend war im Vergleich zu Hanoi die Sauberkeit. Ein absoluter Höhepunkt bei diesem Teil der Reise war eine Zugfahrt von Da Nang nach Hue. Da waren wir dann mitten drin im "vietnamesischen Alltag".

Unser Hotel lag fast am Meer und wir freuten uns schon auf den Nachmittag, da hatten wir frei und wollten die Gelegenheit natürlich wahrnehmen und im Südchinesischen Meer baden, vor allem bei den Temperaturen. Doch zuerst besichtigten wir Hoi An, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Die erste Station war ein "Handwerkerhaus" wo unter anderem Teppiche gewebt wurden und Seidenbilder gestickt werden. Eine äusserst mühselige Arbeit.


Hinweis: ausser den Hochkantbildern, lassen sich alle anderen Bilder per Mausklick vergrössern und verkleinern!
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Diese und die folgenden Bilder sind Impressionen aus Hoi An. Wir besichtigten den Chinesischen Tempel, spazierten durch die Gassen mit seinen teils 200 Jahre alten chinesischen Häusern, kamen zur alten japanischen Brücke und besichtigten auch noch das Haus von Phung Hung, ein altes chinesisches Wohnhaus, Anfang 18. Jahrhunderts gebaut.




Hoi An ist auch bekannt für seine vielen kleinen Kunsthandwerkläden, Drachen oder Seidenbilder und vieles mehr. Farbenfroh sind die Geschäfte mit den vielen Seidenlampions, welche am Abend alle leuchten und sehr schön aussehen.


9.Tag:Von Hoi An nach Da Nang und dann mit dem Zug nach Hue.

Wir verliessen Hoi An und fuhren nach Da Nang um zuerst das Cham-Museum zu besichtigen. Hier gibt es eine Sammlung vonüber 300 Objekten wie Statuen und vieles mehr. Sie stammen aus verschiedenen Teilen des ehemaligen Cham-Königreiches. Das Museum wurde von den Franzosen erbaut. Die alten Exponate stammen aus der Zeit vom 4. bis zum 12.Jahrhundert. Die folgenden Bilder zeigen das Museum und einige Skulpturen.



Vom Cham Museeum aus gingen wir gleich über die Strasse und man ist schon am Han Fluss wo man eine sehr schöne Uferpromenade gebaut hat. Gleich gegenüber ist die Markthalle von Da Nang welche wir besuchten und bestaunten die Vielfalt von angebotenem Gemüse, Fleisch, Fisch und noch vieles mehr.


Und hier ein paar Bilder aus den Markthallen, Gemüse, Fisch, Fleisch und vieles mehr. Es ist ein Riesenangebot vorhanden.


Und dann ging es weiter zum Bahnhof und wir starteten eine aufregende Zugfahrt nach Hue. Sind zwar nur etwas mehr über 100 Km, aber dafür brauchten wir über 3 Stunden. Die Strecke schlängelt sich entlang der Küste und bot traumhafte Ausblicke. Leider waren die Fenster sehr schmutzig so dass die Bilder leider nicht besonders gut wurden, aber ansonsten waren die Wagen durchaus bequem, sogar mit Fernseher versehen.


10.Tag:Hue, Thien Mu-Pagode, die Zitadelle und die verbotene Stadt


Am letzten Tag unseres Aufenthaltes in Zentralvietnam besichtigten wir zuerst di Thien Mu-Pagode, welche auf einem Hügel neben dem Parfüm-Fluss steht. Sie ist eines der bekanntesten Bauwerke von Vietnam. Der 21 Meter hohe achteckige Turm von dieser Pagode ist auch das inoffizielle Wahrzeichen von Hue. Kaiser Thieu Tri liess den siebenstöckigen Turm Thap Phuoc Duyen im Jahre 1844 errichten. Die Pagode hinter dem Turm wurde 1601 von dem Herrscher Nguyen Hoang gegründet. Es gibt eine Legende, die besagt, das eine Fee erschien und den Anwohnern verkündete, das einer hoher Herr kommen und an dieser Stelle eine Pagode bauen würde. Als Nguyen Hoang von dieser Geschichte erfuhr, liess er die Pagode errichten.

Und noch einige Bilder aus der Tempelanlage

Die kaiserliche Stadt ist von Schutzmauern umgeben. Die grosse Aussenmauer wurde von 1805-1832 erbaut. Sie ist 6 Meter hoch, 11km lang, mit 11 Toren und 24 Wachtürmen. Die Zitadelle wurde 1945 durch Feuer schwer beschädigt und während des Vietnamkrieges bei Bombardements weiter zerstört. Doch es gibt noch einiges an Sehenswürdigkeiten im Inneren der Festung und in der Kaiserstadt: Der Fahnenmast, das Mittagstor, der Hof für kaiserliche Zeremonien, verschiedene Paläste und die verbotene Stadt, die der kaiserliche Familie vorbehalten war. Besonders schön, das kaiserliche Theater.

Und zum Abschluss dieser Seite einige Bilder aus der Zitadelle und der "verbotenen Stadt."


Dies ist nun das Ende von Teil 2: Vietnam - Die Mitte



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Last update: April 2016