Videofilme und Bilder von unserer MTB-Tour 2013




Hier ist der Übersichtsplan für von unserer Tour von St. Michelle de Maurienne bis Menton


Samstag 06.07.2013

Los ging es über den Brenner, Verona, Mailand und Turin und dann Richtung Frankreich. Da der "Frejus-Tunnel" sehr teuer ist haben wir die Autobahn bei Susa verlassen und sind über den Col du Mont Cenis nach St. Michel de Maurienne gefahren. Nach der Ankunft sofort die Bikes raus aus dem Bus und rauf ging es auf den Col du Telegraph (1566 m) und weiter nach Valloire wo wir die erste Nacht verbrachten.

Links: Lac du Mont Cenis - Rechts: Lanslebourg-Mont-Cenis.

Da wir diesmal keinen Campingplatz als fixen Ausgangspunkt hatten ergab sich zwangsweise die Situation dass immer einer den Bus zum nächsten Tagesziel fahren musste.

Sonntag 07.07.2013

Die heutige Etappe ging von Valloire Richtung Col du Galibier und beim Refuge de Plan Lachat (1961 m) ging es rauf zum Col des Rochilles (2493 m). Der Weg ging nun abwärts in das Val du Pres und weiter nach Briancon. Von dort aus ging es dann rauf zum Col d'Izoard (2356 m) und zum Tagesziel in Guillestre (858 m).


Links: Abzweig der Strasse zum Col du Rochilles - Rechts: Am Col du Rochilles, und da geht es weiter;



Am Anfang war es ein etwas beschwerlicher Abstieg/Abfahrt in das Tal Val du Pres


Mehr von diesem Abschnitt gibt es hier im Video zu sehen:

Montag 08.07.2013

Von Guillestre aus fuhren wir dann ein kurzes Stück auf der N94 um dann auf die D9940 zu kommen. Es ging stetig Bergauf und wir wechselten dann auf die D39 Richtung Creveaux. Kurz nach La Chalp beginnt dann der Aufstieg zum Col du Parpaillon (2780 m) Dieser Pass hatte es in sich. Schon bald wechselte die Strasse in eine Schotterpiste und war eigentlich gesperrt. Dieser Übergang war oder ist auch ein beliebter Weg für Motorradfreaks, nur im momentanen Zustand ist die Abfahrt damit kaum zu befahren. Der Weg zog sich in die Länge, das Wetter wurde schlechter und kurz vor der Scheitelhöhe beim Tunneleingang kam noch ein kräftiger Graupelschauer dazu. Ausserdem lag auf den letzten Metern noch jede Menge Schnee. Im Tunnel den man durchqueren muss, ca. 500 m lang, gab es auf ein längeres Stück auch noch Eis, teilweise geschmolzen und wir schoben die Bikes knöcheltief durch das Eiswasser. Am anderen Ende angekommen waren die Füsse in den nassen Schuhen schon fast "erfroren" und wir mussten uns erst mal wieder warm machen. Die Piste runter vom Tunnel in's Tal war in sehr schlechtem Zustand und erforderte hohe Konzentration. Später ging es dann wieder auf Teerstrassen und auf der D900 weiter bis nach Jausiers (1195 m) zum heutigen Tagesziel. Das waren dann immerhin für heute ca. 66 Km und an die 1880 Höhenmeter.


Links: Tolle Felsformationen vor Creveaux - Rechts: Ende der Teerstasse, der eigentliche Aufstieg beginnt


Links: Oben links, beim Schnee, da ist der Tunneleingang - Rechts: Nicht mehr weit zum Tunnel


Links: Am Tunneleingang nach dem Graupelschauer. - Rechts: Am Tunnelausgang.


Links: Da geht es noch runter. - Rechts: Von rechts oben sind wir gekommen.



Dienstag 09.07.2013

Und heute ging es dann zu unserer "Königsetappe", zum 2802 Meter hohen Col de la Bonette, dem höchsten auf Teerstrasse befahrbahren Alpenpass Europas. Dieser Pass ist auch immer wieder eine beliebte Etappe bei der Tour de France. Der Aufstieg ist zwar lang, aber nicht schwierig. Es zieht sich halt einfach so dahin. Nach einer Pause auf der Passhöhe, zusammen mit sehr vielen Radfahrern, ging es dann rasant bergab nach Saint-Dalmas-le-Selvage wo wir in einer Gites unser Nachtquartier aufschlugen. Das sind einfache Unterkünfte oder auch Ferienwohnungen welche privat vermietet werden.

Bilder von der Strasse zum Col de la Bonette



Links: Der Col ist in Sicht, wenn auch in Wolken - Rechts: Blick zurück, ein langer Weg nach oben


Links: Geschafft, wir sind auf 2802 m angekommen - Rechts: Und auf der Strasse da unten müssen wir morgen wieder rauf!


Mittwoch 09.07.2013

Am frühen Morgen ging es weiter und gleich wieder bergauf zum Col de la Moutiere (2454 m) und zwischendurch auch noch mitten durch eine Schafherde. Die Strasse führte dann runter nach Bayasse von wo aus der Aufstieg zum Col de la Cayolle (2326 m) begann. Da war ich nicht mit dabei, ich habe den Bus nach Guillaume gefahren um von da aus den Col de la Cayolle von der anderen Seite anzufahren. Kurz vor der Passhöhe kam mir dann die Gruppe entgegen, aber bin noch bis zur Passhöhe raufgefahren. Beim Abfahren hat es dann wie aus Eimern gegossen, hatte aber das Glück zu Beginn des Regens noch ein Restaurant zu erreichen. Aber, nach ca. 30 Min. hat es aufgehört und die Talfahrt ging weiter. Von Guillaume aus fuhren wir dann auf der D29 rauf nach Peone, dem heutigen Etappenziel.

Auf dem Weg zum Col de la Moutier musste die Gruppe durch eine Schafherde und dass muss man gesehen haben!

Donnerstag 10.07.2013

Von Peone bis Valberg (1673 m), ein Retortendorf für den Wintersport, ging es mit dem Bus und von da aus weiter mit den Bikes. Über Beuil geht es zum Col de la Couillole (1678 m) und dann abwärts in das Tal nach Saint-Saveur-sur-Tine (432 m). Doch zuvor machen wir noch einen Abstecher nach Roubion (840 m), einem schönen Bergdorf das auf halber Höhe am Berg klebt. Sehr auffallend in diesem Dorf sind die mit verschiedenen Motiven bemalten Haustüren.


Roubion klebt hoch oben am Berg an den Felsen.

Bilder aus Roubion.

Die bemalten Haustüren und Fenster.


Ein Video von der Abfahrt nach Saint-Saveur-sur-Tinee


Last update: April 2016