Vom 14. bis 21. April 2012 war die Radsportabteilung des TSV Reischenhart wieder für eine Woche unterwegs. Diesmal war das Ziel der Gardasee, genauer gesagt ein Campingplatz in Cisano als unser Stützpunkt. Die Anreise war am Samstag und da war das Wetter noch recht schön, aber leider meinte es der Wettergott dann nicht mehr allzugut mit uns. Der Sonntag fiel schon mal ganz in's Wasser. Am Montag war das Wetter aber wieder ganz passabel und so machten sich dann 3 Gruppen auf verschiedenen Touren auf den Weg.





Doch zuerst musste mal nach der Ankunft und dem etwas mühsamen Einchecken am Campingplatz ein gemütlicher Spätnachmittag eingelgt werden.




Montag - Fahrt Richtung Rivoli


Unsere Gruppe fuhr dann zuerstmal nach Cavaion und von da aus durch ein Industriegebiet um letztendlich dann auf dem Radweg von Trento nach Verona zu landen. Wir fuhren entlang eines Kanals Richtung Trento und wir erreichten Rivoli Veronese. Nach einem Cappuchino ging es weiter, teils über Nebenstrassen nach Costermano und dann wieder runter zum Gardasee und über Garda zurück nach Bardolino.




Und zum Abschluss dieser kleinen Montagstour noch eine Einkehr an der Uferpromenade von Garda. Das Wetter hat gehalten und ein paar Kilometer haben wir auch geschafft.





Noch ein Blick über den Gardasee und dann zurück zum Campingplatz.





Dienstag - Fahrt nach Verona


Eine grosse Gruppe machte sich am Morgen auf den Weg nach Verona. Zuerst ging es wieder zum Kanal und zum Radweg Richtung Verona. Kurz vor Bussolengo habe ich ein paar Fotos gemacht und schon war die Gruppe weg. Dann habe ich noch den falschen Weg eingeschlagen und bin dann über Pescantino und Settimo letztendlich auch in Verona gelandet.





Eines habe ich schnell festgestellt, mit dem Rad lässt sich Verona wunderbar erkunden. Blick auf Verona mit dem Dom und die Etsch.





Die Arena von Verona darf natürlich nicht fehlen. Hier wird gerade für die nächste Spielsaison am Platz davor aufgebaut und es war einiges los.





Was wären italienische Touristenhochburgen ohne die diversen Märkte auf denen alles angeboten wird was eigentlich keiner wirklich braucht. Und warum soll es in Verona anders sein!





Wieder zurück am Gardasee, wenige Kilometer vor dem Campingplatz.



Mittwoch - Die längste Tour










Und wieder geht es zuerst Richtung Kanal und Radweg Richtung Trento. Nach Rivoli Veronese hört dann der Radweg auf und wir fuhren auf der Via Claudia Augusta (wenig befahrenene Teerstrasse) bis nach Peri wo dann der Aufstieg nach Fosse begann.





Eine kurze Pause und ein paar Müsliriegel später begann der der Auftieg von über 850 Höhenmetern auf ca. 9 Km Länge auf der SP 57 nach Fosse. Es zog sich in die Länge. Positiv war dass fast kein Verkehr auf der Strasse war.





Dieses Bild, aufge- nommen am nächsten Tag von der anderen Talseite aus, soll in etwa zeigen wie der Weg nach Fosse war.





Von der SP 57 aus hatte man einen schönen Blick zu der mehr als beindruckenden Wallfahrskirche Madonna della Corona. Davon später noch mehr.





Nach einer wohlverdienten Pause in Fosse kam nochmals ein kleiner Aufstieg. Allerdings begann es leicht zu regnen, doch als dann auf der anderen Seite die superlange Abfahrt ins Tal begann war der auch schon wieder vorbei. Wir fuhren Richtung Breonio und bogen dann ab nach Gorgusello. Und weiter ging die Abfahrt nach Molina. Von hier aus führte uns der Weg auf einer schmalen und langen Teerstrasse (ohne Verkehr) hinunter ins Tal. Es war eine wunderschöne Abfahrt.





Kurzer Stop für ein Gruppenfoto und die Regenklamotten wieder einpacken.





Weiter ging die Fahrt nach Fumane und dann noch auf dicht befahrenen Strassen nach San Ambrogio di Verona und nach Sega waren wir wieder am Kanal. Zurück ging es wie anfangs und dann hatten wir eine sehr schöne Tour hinter uns. Insgesamt waren es ca. 80 Km und 1445 Höhenmeter.





Donnerstag - Heimreise


Auf Grund der Wettervorhersagen haben wir uns (4 Mann) zur Heimreise entschlossen. Doch zuerst wollten wir noch die Wallfahrtskirche Madonna della Corona besichtigen. Es ist schon ein beeinduckendes Bauwerk welches da auf einem Felsband in einer viele hundert Meter hohen Felswand hingebaut wurde. Für mehr Informationen bitte diesen Link anklicken: http://www.torridelbenaco.de/wallfahrtsort_madonna_della_corona.htm




Ein Blick in die Tiefe zeigt ganz gut in welcher Höhe und Lage sich diese Wallfahrtskirche befindet.





Noch ein letzter Blick auf die Kirche und dann wieder zurück zum WOMO und ab geht es nach Hause.
Auch wenn es das Wetter nicht ganz so gut mit uns gemeint hat, es waren schöne Tage am Gardasee und es waren schöne Touren.




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Last update: April 2016